Wir handeln mit Objekten, die eine Geschichte tragen und ein zweites Leben verdienen.
In der Töpferstraße 3 in Neustrelitz führt die Familie Rieckhoff seit 1990 die Mecklenburger Antikdiele mit europäischen Antiquitäten, heute ein fester Bestandteil des regionalen Kunst- und Antiquitätenmarktes. Jedes Stück wird persönlich ausgewählt, geprüft und, wo es nötig ist, in der eigenen Werkstatt behutsam restauriert.
Wir setzen uns für die Erhaltung historischer Objekte ein und arbeiten, um das kulturelle Erbe Mecklenburg-Strelitz zu bewahren, auch mit Museen und Stiftungen zusammen. Wer zu uns kommt, findet Objekte mit Charakter und eine Beratung auf Augenhöhe.
Unseren langjährigen Kunden, die uns seit vielen Jahren die Treue halten, danken wir herzlich.
Frank Rieckhoff
Ein Beispiel: die Rokoko-Vitrine aus dem Neustrelitzer Schloss →
Antiquitäten sind Vertrauenssache. Darum begleiten wir Sie über den Kauf hinaus, mit eigener Tischlerwerkstatt, geprüfter Sachkenntnis und einem Service von der Bewertung bis zur Lieferung.
Unser Tischler frischt Schellackpolituren auf, restauriert auch Ihre eigenen Möbel und gibt ihnen auf Wunsch eine farbige Fassung mit Patina, bis hin zum Shabby Chic. Für die Restaurierung erstellen wir Ihnen ein kostenloses Angebot. Unrestaurierte Möbel aus unserem Lager richten wir nach Ihren Wünschen her. Ölgemälde restaurieren geprüfte Fachrestauratoren.
Sie möchten wissen, was ein Stück wert ist? Wir erstellen Wertgutachten und fundierte erste Einschätzungen, nachvollziehbar und ehrlich.
Wir sind laufend auf der Suche nach Antiquitäten und Kunstgegenständen und freuen uns über Ihre Angebote. Wir übernehmen Nachlässe und vermitteln in Kommission. Auf Wunsch kommen wir zur Besichtigung zu Ihnen nach Hause.
Vom sorgfältigen Abholen bis zur internationalen Spedition kümmern wir uns darum, dass Ihr Stück sicher ankommt.
Ein Stück, das Aufmerksamkeit braucht, oder eine Frage zum Wert? Sprechen Sie uns an.
Ein kurzer Wegweiser durch die Stile, die Sie bei uns finden, von der barocken Geste bis zum Design der Nachkriegszeit. Ein Klick auf eine Epoche zeigt die passenden Stücke im Bestand.
Barockmöbel haben kräftige Gesimse, Kugelfüße und Schnitzerei, im Norden oft Nussbaumfurnier auf Eiche. Auf dem Land sind sie vor allem als farbig gefasste Bauernmöbel erhalten. Im Rokoko werden die Formen geschweift, und das Muschelwerk hielt sich in der Volkskunst bis um 1800.
Stücke ansehen →Der Klassizismus greift auf die Antike zurück, mit geraden Korpussen, kannelierten Beinen, Girlanden und Perlstab. Dazu gehören der Zopfstil, das Louis-seize, der gustavianische Stil Schwedens und das Empire mit Mahagoni und feuervergoldeter Bronze. In Berlin setzte er sich ab 1790 unter dem Einfluss David Roentgens durch.
Stücke ansehen →Biedermeier heißen Möbel und Wohnkultur zwischen dem Wiener Kongress 1815 und der Revolution von 1848. Den Namen bekam die Zeit erst im Nachhinein, nach der Spottfigur Gottlieb Biedermaier aus den Münchner „Fliegenden Blättern“. Biedermeiermöbel aus Birke, Kirsche, Nussbaum und Mahagoni führen wir besonders zahlreich.
Stücke ansehen →Das 19. Jahrhundert baut die früheren Stile nach, vom Louis-Philippe der Jahrhundertmitte bis zu Neorenaissance und Neobarock. Für die Möbel nach 1870 sagt man im Handel meist Gründerzeit. Typisch sind Vertikos, Buffets, Bücherschränke und Regulatoren aus Eiche und Nussbaum.
Stücke ansehen →In Frankreich und Belgien heißt der Stil Art Nouveau, in Deutschland Jugendstil, nach der Münchner Zeitschrift „Jugend“. Geschwungene, florale Linien lösen sich von den historischen Vorbildern, in Wien entwickelte die Wiener Werkstätte ab 1903 eine strenge, geometrische Spielart. Hinter vielen Stücken stehen Werkstätten wie die Vereinigten Werkstätten in München oder die Dresdner Werkstätten.
Stücke ansehen →Den Namen Art Déco bekam der Stil erst in den 1960er Jahren, nach der Pariser Kunstgewerbeausstellung von 1925. Er übersetzt die Linien des Jugendstils in geometrische Formen, Stromlinie und Zickzack, mit Edelholz, Lack und Chrom. Im Handel ist er meist bürgerlich, mit Nussbaum- oder Maserfurnier auf Weichholz und vernickelten Beschlägen.
Stücke ansehen →Mid-Century Modern meint die Möbel der Nachkriegsjahrzehnte, den Namen verbreitete die Autorin Cara Greenberg 1984 mit einem Buch über die Fünfzigerjahre. Den Ruf des dänischen Designs begründete 1949 die Kopenhagener Tischlerinnung, dazu kommen Formsperrholz, Chrom und Glas. Viele Entwürfe werden bis heute gebaut, über das Alter entscheiden deshalb Etiketten und Machart.
Stücke ansehen →Jedes Stück ist ein Unikat, und sein Charakter zeigt sich am besten im Raum. Kommen Sie vorbei oder rufen Sie an, wir nehmen uns gern Zeit für Sie.